Historische Karten

 

Eifelkarte von Giacomo Cantelli da Vignola von 1689

 

 

 

In der Eifelkarte von Giacomo Cantelli da Vignola von 1689 sind unter anderem folgende Orte genannt: Urfei (Urfey), Wyer (Weyer), Dreymol (Dreimühlen, Besch (Pesch), Gylstorf (Gilsdorf), Frongau (Frohngau), Beur (Buir), Walderadt (Walderadt), Buderadt (Bouderath), Tondorf (Tondorf), Roer (Rohr), Lommerstorf (Lommersdorf).

 

 

Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot um 1809

(Fotomontage von 2 Kartenblättern)

 

 

In der Zeit der Besetzung des Rheinlandes durch Napoleon wurde die gesamte Rheinprovinz neu vermessen und kartiert.

Frohngau gehörte zur Bürgermeisterei (Mairie) de Holzmülheim.

Folgende Orte sind genannt: Beuer (Buir), Buderath (Bouderath), Engelgnau (Engelgau), Frohngau, Holzmülheim, Rodderath (Roderath) und Tondorf.

 

 

Ausschnitt Gemarkung Frohngau

 

 

In der Frohngauer Gemarkung sind folgende Flurbezeichnungen eingetragen:

 

Birken Eicken, Brumer Wiese, Eisen Gruben, Frohngnauer Weyer, Hagel Kreuz, Hart, Hasslen Berg, Hau, Hessebinden, Honer Berg, Jenster Berg, Kloster Berg Kreutz, Kuebach, Lehm Kuhl, Risch Wiesen, Rocken Wiesen, Salzenbach, Stafen Berg.

 

 

Ausschnitt der Ortslage Frohngau

 

 

Die Bebauung in Frohngau zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist gut nachvollziehbar. Sie wurde im Süden begrenzt vom Pfarrhaus und der Kirche, im Westen vom jetzigen Haus Poßberg, im Norden vom Haus Esch.

Folgende Ortsstraßen sind von rechts nach links erkennbar:

 

Buirer Straße, Helterstraße, Holzmülheimer Straße, Efeustraße, Holzgasse, Hornstraße Alte Gasse und ein Teil der Greußstraße.

 

Das 1810 erbaute Gehöft Blum (jetzt ehemalige Gaststätte Fischer) ist noch nicht eingezeichnet.

 

 

Frohngau in einer Flurkarte von 1822

(bereitgestellt von W. Kurth)

 

 

 

Beschreibung der Karte

 

 

Frohngau in einer Karte von 1836

 

 

Frohngau in einer Karte von 1893

 

 

 

Frohngau in einer Karte von 1936

 

 

Frohngau in Google Earth 2009